Freitag, 22. Oktober 2021

Freizeit

Letztes Wochenende waren wir zusammen auf einer Missionarsfreizeit. Es war schön mal wieder alle anderen Missionare zu treffen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Besonders schön war es auch für Mika und Simea viel Zeit mit ihren Freunden zu verbringen. 



An einem Nachmittag sind wir alle miteinander mit einem großen Floßboot auf einem Minensee gefahren. Manche haben sich mit angeln die Zeit vertrieben und versucht Fische zu fangen. Mika hat tatsächlich einen Fisch gefangen und war sehr stolz, auch wenn der Fisch noch nicht groß genug zum Essen war. 


Es ist echt genial, nicht nur einfach Arbeitskollegen zu haben, sondern Freunde, die man gerne trifft und Zeit miteinander verbringt und gemeinsam mit und für Gott unterwegs ist. 
Besonders auch Mika und Simea freuen sich immer besonders arg auf die Zeit mit den anderen Missionarskindern!


 

Donnerstag, 30. September 2021

Es gibt was zu Feiern

Vor kurzem war Mikas Geburtstag. Für den Fußballfan gab es Ball, Handschuhe und Trikot. Natürlich war am Nachmittag dann auch gleich Elfmeterschießen angesagt!

 

Die Geburtstagsfeier mit Grillen am Abend war für uns als ganze Familie etwas besonderes. Wir sind ja jetzt erst etwa eineinhalb Jahre in Lusaka. Es macht uns sehr dankbar, dass wir mittlerweile schon so viele gute Freunde in der Nachbarschaft gefunden haben, die wir einladen konnten. 


Es war richtig schön gemeinsam Zeit zu verbringen und zu Feiern. Und das obwohl wir alle aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Orten kommen. Genial, dass Gott uns so unterschiedlich gemacht hat und wir diese Unterschiedlichkeit immer wieder feiern können!

Montag, 23. August 2021

Zuwachs

Wir haben Zuwachs bekommen und zwar einen neuen Hund! Unsere beiden Hunde Pepper und Elli werden langsam alt. Wir hatten sie schon einige Jahre in Ndola und seitdem gehören sie fest zu unserer Familie. Aber nachdem wir eine Anzeige von einem kleinen jungen Welpen sahen, mussten wir einfach zuschlagen. 


Brownie, so haben wir unseren neuen Zuwachs genannt, ist besonders von Mika und Simea heiß geliebt. Und natürlich gibt es jetzt auch viel zu spielen mit dem neuen kleinen Hund.


Wir hoffen, dass wir es auch schaffen Brownie gut zu erziehen, damit sie später auch auf uns hört! Unsere Hunde sind ja nicht nur einfach bei uns, weil wir Hunde lieben, sondern weil sie auch die Aufgabe haben uns zu bewachen. 

Aber so schön dieser Zuwachs ist, macht es auch mehr Arbeit und gibt uns einen Wachhund mehr. Trotzdem sind es letztendlich nicht die Hunde die uns bewachen und beschützen, sondern Gott der immer für uns da ist. Genial, dass wir so einen Gott haben, der uns unendlich liebt und bei dem wir uns sicher fühlen können!


Samstag, 31. Juli 2021

Urlaub

Wir waren die letzten 10 Tage im Urlaub! Es war richtig schön und wir haben es sehr genossen. 

Es ging in den hohen Norden von Sambia. Zuerst machten wir ein paar Tage Urlaub an heißen Quellen. Dort gibt es auch eine kleine Farm, die vor allem Simea sehr genoss. 

Dort konnten wir ein kleines Kalb füttern und Kühe melken. Außerdem konnte Samuel mit einem jungen Stier kämpfen. 



Da wir mit unserem Zelt unterwegs waren, mussten wir auch auf dem Gaskocher kochen, wenn das Feuer gerade nicht an war. Aber wir hatten immer gutes Essen! Ein paar Mal gönnten wir uns auch ein Essen im Restaurant. 


Die zweite Station war fast am nördlichsten Punkt in Sambia. Wir waren in Ndole Bay, direkt am Lake Tanganyika. Es war wunderschön. Das Wasser hat durchschnittlich 26 Grad. Unser Zelt war direkt am Strand und wir genossen den guten Fisch zum Essen. 



Ab und zu kamen die Affen und wir mussten unser Gepäck und vor allem Essen verteidigen. Wir sind auch geschwommen, Kajak gefahren und haben den Strand genossen. 

Das einzige was wir gerne an unserem Urlaub gestrichen hätten, war die Rückfahrt wieder nach Hause: Knapp 18 Stunden Autofahrt für 1200 Kilometer. 

Aber Gott hat uns auf all den Fahrten bewahrt und wir sind wieder gut zu Hause gelandet.

Dienstag, 22. Juni 2021

Action

Unsere Gemeinde wächst und wir sind am Überlegen welche Aktivitäten außer dem Sonntagsgottesdienst stattfinden sollten. 
Die Sonntagschule gibt es schon lange. Mika und Simea sind begeistert dabei, auch wenn es ihnen manchmal nicht so gut gefällt, dass immer nur Mama der Sonntagsschullehrer ist...die kann nämlich nicht Fußball mitspielen!


Die Jugendlichen in der Gemeinde fragen schon lange nach einem wöchentlichen Jugendkreis oder ähnlichem. Noch haben wir nicht begonnen, aber seit letzter Woche haben wir endlich ein Volleyballnetz auf unserem Grundstück montiert. Somit können jetzt auch die Erwachsenen ein bisschen Aktion haben!



Jetzt brauchen wir noch einen Volleyball, dann kann es losgehen. Auch nur als Familie wäre das eine lustige sportliche Aktivität! 
Mika und Simea haben schon mit dem Pastorenehepaar gesprochen und gefragt ob sie eine Mannschaft machen und gegen uns spielen!



 

Dienstag, 4. Mai 2021

Hoch hinaus

In unserem Garten steht ein Turm. Mika hatte sich schon seit langem ein Baumhaus gewünscht. Leider gibt es auf unserem neuen Grundstück noch keine Bäume, die für ein Baumhaus geeignet wären. Außerdem wollte Mika, dass sein Baumhaus höher ist als das seines Freundes Noah in Ndola. Somit musste ein großer Turm her. Normalerweise stehen auf solchen Türmen Wasserfässer, um Häuser mit Wasser zu versorgen.

Jetzt ist es Mika's "Baumhaus" geworden. Natürlich ist es noch nicht fertig. Immer wieder gibt es eine kleine Männeraktion, um weiter daran zu arbeiten. Trotzdem sind wir schon mächtig stolz auf unser Bauwerk. 


Wer hoch hinaus will, der ist ambitioniert, anspruchsvoll und ehrgeizig, das sagt zumindest der Duden. Mal sehen wie das mit dem Baumhaus noch klappt. Was unsere Arbeit in der Gemeindegründung betrifft, ist es gut zu wissen, dass es nicht auf unser hoch hinaus Wollen, unsere Ambitionen ankommt, sondern dass Gott selbst die Dinge in der Hand hat!




Freitag, 12. März 2021

Neuanfang

Vor zwei Wochen gab es bei uns als Familie wieder mal einen kleinen Neuanfang. Wir sind in ein neues Haus umgezogen. Zum gleichen Zeitpunkt fing der Präsenzunterricht in Mika's und Simea's Schule an. Für Mika war es nach wochenlangen Homeschooling wieder ein richtiger Neuanfang in die Schule zu gehen. Für Simea dagegen war es der erste "richtige" Schulstart, nachdem sie ihre ersten Schulwochen Homeschooling hatte.



Auch für uns Eltern ist dieser Zeitpunkt ein Neuanfang. Jetzt sind wir beide den ganzen Vormittag alleine daheim, daran müssen wir uns erst wieder gewöhnen. Wir freuen uns aber auch über diese Zeit, die wir dann unter anderem in die Gemeindegründung investieren können. 


Samstag, 13. Februar 2021

Es geht los!

Eigentlich war ja unser Umzug auf Mitte letzten Jahres geplant, aber wie es manchmal so ist, kam einiges dazwischen...aber jetzt geht es los!
Das Haus für die Pastorenfamilie und das Haus, in das wir einziehen werden, wurde letzte Woche von der Baufirma an uns übergeben. Somit kann der Umzug starten. 


Da wir und auch das Pastorenehepaar nur ein paar Straßen von unserem neuen Wohnort entfernt wohnen, können wir jeden Tag ein paar Sachen mit unserem Bus und Anhänger umziehen. Zuerst wird das Pastorenehepaar umziehen und dann folgen wir. 


Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf unser neues Zuhause. Besonders auch deshalb, weil es dann auch so richtig losgehen kann mit der Gemeindegründung. Ende Februar sollen auch die restlichen Gebäude an uns übergeben werden, unter anderem der "Training Center" indem dann auch unsere Gottesdienste stattfinden werden. 


Mika hat schon mal unseren neuen Rasen gemäht! Wir freuen uns, dass wir auch schon manches von unseren Obstbäumen ernten konnten, die wir letztes Jahr gepflanzt haben: Papayas, Zitronen und Feigen. 
 

Dienstag, 5. Januar 2021

Auf unserem Kirchengrundstück

Kurz vor Weihnachten hatten wir eine kleine Weihnachtsfeier für alle Arbeiter der Baufirma organisiert, bevor sie für knapp zwei Wochen in den wohlverdienten Betriebsurlaub gegangen sind. 

Zuerst gab es eine kleine Andacht von unserem Pastor und danach viel Fleisch vom Grill und Maisbrei. Natürlich war Mika beim Fest "für die Männer" auch dabei!

Letzte Woche wurde auf unserem Kirchengrundstück ein "wildes" Tier gesichtet. Ein Waran schlich sich an unser Hühnerhaus heran und wurde dabei von einem der Arbeiter entdeckt. Daraufhin wurde der Jäger gejagt und schließlich erlegt. 

Man wundert sich manchmal wo die Tiere immer her kommen. Wir sind ja mitten in der Stadt und doch gelingt es solchen Tieren immer wieder in den Siedlungen zu leben. Auch wenn der Waran nicht der aller größte war, muss er doch schon eine ganze Zeit bei uns oder in unserer Nähe gelebt haben. 

Gut ist, dass solch ein Waran nur unseren jungen Hühnern gefährlich werden kann, aber nicht uns. Trotzdem ist es natürlich ein Abenteuer solch ein Tier zu finden und wenn erst unsere zwei Hunde auf dem Kirchengrundstück eingezogen sind, werden sie dann viel Spaß haben noch andere weitere Jäger auf dem Grundstück zu jagen.



Mittwoch, 2. Dezember 2020

Regenzeit

Wir haben endlich Regenzeit! 

Wenn auch ein bisschen verspätet, aber es hat angefangen zu regnen. Meistens regnet es gegen Abend oder in der Nacht. Das tut richtig gut, nachdem es die letzten Wochen richtig heiß war und nicht nur die Natur, sondern auch wir uns den Regen herbeigesehnt haben.


Das schöne am Regen ist nicht nur das Wasser, das vom Himmel fällt, sondern auch die kühleren Temperaturen. Da wir gerade Hochsommer haben, ist es trotz Regen  noch ziemlich warm. Den Regen erfreut besonders Mika und Simea, die es lieben durch den Regen zu rennen und die Wassertropfen vom Himmel zu genießen.

Vor zwei Wochen wurde auf unserem Kirchengrundstück mit viel Kraft und Geduld der Wassertank auf den Turm gezogen. Der Wasserturm ist 10 m hoch und der Tank fasst 10.000 Liter. Damit werden dann später alle Häuser auf dem Grundstück mit Wasser versorgt. Wir sind gespannt, ob es dann funktioniert, wenn alle Häuser angeschlossen sind...

Wir sind Gott dankbar, dass Wasser hier in Sambia kein Problem ist und wir immer genug haben. Trotzdem braucht es auch dieses Jahr wieder genug Regen, damit der Mais auf den Feldern wächst und reif wird. Denn davon leben immer noch die meisten Menschen in Sambia. 




Freitag, 23. Oktober 2020

Es ist wieder passiert...

... Mika hat sich seinen Arm gebrochen- diesmal nicht der linke Arm wie letztes Jahr, sondern sein rechter. Es ist ganz ähnlich passiert wie letztes Mal: Mika ist in der Schule beim Spielen mit seinen Freunden vom Klettergerüst gestürzt. 

Leider war der Bruch dieses Mal etwas komplizierter und Mika brauchte eine Vollnarkose, damit der Bruch gerichtet werden konnte. So gut, dass wir in Lusaka gute Krankenhäuser und einen guten Arzt haben. 


Einen Arm zu brechen ist nie was schönes, erst Recht nicht, wenn es der ist, mit dem man schreibt. Nicht schreiben zu können, das ginge ja noch...aber kein Fahrrad fahren, kein Trampolin, das Werkeln und Schaffen klappt nicht wie gewohnt- das heißt in Mikas Augen "man kann gar nichts machen!" Und dann ist gerade die heißeste Zeit des Jahres, sodass Mika sehr schwitzt und es unter dem Gips juckt. Alles kein Spaß! 



Eine kleine Entschädigung gab es dann aber vor ein paar Tagen in unserem Urlaub. Wir sind als Familie miteinander für drei Tage in die die Nähe des Lower Zambezi National Park gefahren. Dort haben wir gezeltet- ein Highlight für die Kinder. Mika konnte ja aber "nichts" machen und so haben Samuel und Mika sich eine Tages-Safari-Tour in den Nationalpark gegönnt. Der Tag war wunderschön und sie konnten es sehr genießen. Genial wie und was Gott geschaffen hat! Wie schön es ist, dass wir trotz allen Schmerzen und manchmal auch Leid, dennoch so viel Schönes und Gutes erleben und sehen können!
"Mitten in der chaotischen, schmerzhaften Gegenwart ist es wunderbarerweise möglich, Freude zu erleben!" Ann Voskamp



Mittwoch, 23. September 2020

Helden

Mika hatte in der Schule das Thema "Helden". Angefangen von erfundenen Helden, wie zum Beispiel "Superman" über Alltagshelden wie Feuerwehrmänner, lernte Mika, was Helden ausmacht. Eine besondere Ehre war es, dass Mika uns Eltern als seine Alltagshelden nominierte:-). Letzte Woche bekam Mika die Aufgabe jemanden zu interviewen, der für ihn ein "Held" ist. Und zwar ein Held, der von Anderen nicht wirklich als Held gesehen wird. Jemand, der etwas für andere tut, aber dessen Leistung normalerweise nicht als Heldentat anerkannt wird. 
Der "Held", den sich Mika aussuchte, war einer der Arbeiter auf unserem Kirchengrundstück. Er kümmert sich jeden Tag um unsere Hühner, insbesondere dann wenn wir nicht da sind! Natürlich musste das Interview im neugebauten Hühnerhaus stattfinden!


In unserer Gesellschaft, unserem Alltag gibt es so viele "nicht geehrte Helden". Wo begegnen wir solchen und wo achten wir ihr Tun, das unser Leben vielleicht einfacher macht: Müllleute, Straßenreiniger, Mamas, Papas, Großeltern, Putzteams und viele mehr. Wir entdecken als Familie gerade immer mehr unerkannte Helden und wollen da dankbar werden und ihnen auch unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.


Mittwoch, 26. August 2020

Was ist denn da los?

Vor zwei Tagen wurde ein Teil unserer Familie von einem großen Knall und Lärm geweckt. Was war passiert? Schnell gingen wir nach draußen in unseren Hof um zu sehen ob der Lärm von dort gekommen war. 
Da fiel uns gleich auf, dass etwas anders war als üblich. Es stand ein Auto zu viel in unserem Grundstück.  


Der Fahrer war mit ziemlich hoher Geschwindigkeit unterwegs und hatte einen Taxibus übersehen. Sein Ausweichmanöver war wenig erfolgreich: Er hat dabei nicht nur einen 1 Meter großen Wassergraben "übersprungen", sondern auch unsere Mauer eingerissen und ist dann auf unserem Grundstück zum Stehen gekommen. Wir sind dankbar, dass niemand verletzt wurde. Neben der Mauer hat unser Nachbar seine Gemüsebeete und genau in diesem Teil des Gartens spielen unsere Kinder tagsüber oft und lang ihre "Off-road challenges".