Freitag, 23. Oktober 2020

Es ist wieder passiert...

... Mika hat sich seinen Arm gebrochen- diesmal nicht der linke Arm wie letztes Jahr, sondern sein rechter. Es ist ganz ähnlich passiert wie letztes Mal: Mika ist in der Schule beim Spielen mit seinen Freunden vom Klettergerüst gestürzt. 

Leider war der Bruch dieses Mal etwas komplizierter und Mika brauchte eine Vollnarkose, damit der Bruch gerichtet werden konnte. So gut, dass wir in Lusaka gute Krankenhäuser und einen guten Arzt haben. 


Einen Arm zu brechen ist nie was schönes, erst Recht nicht, wenn es der ist, mit dem man schreibt. Nicht schreiben zu können, das ginge ja noch...aber kein Fahrrad fahren, kein Trampolin, das Werkeln und Schaffen klappt nicht wie gewohnt- das heißt in Mikas Augen "man kann gar nichts machen!" Und dann ist gerade die heißeste Zeit des Jahres, sodass Mika sehr schwitzt und es unter dem Gips juckt. Alles kein Spaß! 



Eine kleine Entschädigung gab es dann aber vor ein paar Tagen in unserem Urlaub. Wir sind als Familie miteinander für drei Tage in die die Nähe des Lower Zambezi National Park gefahren. Dort haben wir gezeltet- ein Highlight für die Kinder. Mika konnte ja aber "nichts" machen und so haben Samuel und Mika sich eine Tages-Safari-Tour in den Nationalpark gegönnt. Der Tag war wunderschön und sie konnten es sehr genießen. Genial wie und was Gott geschaffen hat! Wie schön es ist, dass wir trotz allen Schmerzen und manchmal auch Leid, dennoch so viel Schönes und Gutes erleben und sehen können!
"Mitten in der chaotischen, schmerzhaften Gegenwart ist es wunderbarerweise möglich, Freude zu erleben!" Ann Voskamp



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