Donnerstag, 16. Januar 2020

Alles im Eimer!

Wir sind wieder in Sambia! Die letzten Wochen waren geprägt von Packen, Räumen, Putzen und Koffer und Möbel schleppen. Zuerst haben wir unsere Koffer gepackt und unsere deutsche Wohnung geräumt und geputzt.
In Sambia sind wir erst einmal in Ndola gelandet und haben zunächst für eine Woche bei unseren Missionarskollegen und Freunden gewohnt.
 
 
Schließlich war es dann soweit und all unser Hab und Gut, das wir in Ndola gelagert hatten, wurde mit fleißigen Helfern in einen LKW geladen und nach Lusaka transportiert.
 
 
In Lusaka angekommen, wohnen wir in einer Doppelhaushälfte, die die Mission für uns gemietet hat. Wir sind dabei uns dort einzurichten. Dazu gehört auch, dass wir bei den täglichen Regenschauern rechtzeitig herausfinden, wo es von der Decke tropft, um dann die Eimer gezielt zu platzieren. Nicht immer gelingt es uns, dass alles Wasser im Eimer ist...dann wird gewischt :-).
Wir freuen uns über das Haus und tolle Nachbarn. Die Lage des Hauses ist ideal, denn gegenüber ist das Grundstück, auf dem gerade unser zukünftige Haus gebaut wird und wo dann auch mal die neue Gemeinde sein wird.
 

Freitag, 27. Dezember 2019

Weihnachtsbaum

 
Dieses Jahr wollten wir einen echten Tannenbaum zu Weihnachten haben. In Sambia haben wir als einen Kerzenständer in Tannenbaumform.
 
 
 
Somit ging es in den Wald um einen Baum zu fällen. Das gefiel besonders Mika, denn er war für das Fällen zuständig!


Es war gar nicht so einfach einen Baum auszuwählen. Aber irgendwann hatten wir den "Schönsten" gefunden. Zumindest in unseren Augen.



Mika war so begeistert vom Baumabsägen, dass er am liebsten für die ganze Großfamilie einen Weihnachtsbaum gefällt hätte.


 
Ein kleines Bäumchen für Oma gab es aber doch noch.
 
Mit Begeisterung wurde der Baum zu Hause aufgestellt und mit Selbstgebasteltem und Geliehenem geschmückt. Weihnachten war für uns noch einmal die Gelegenheit Zeit mit der Familie zu verbringen. Weihnachtsgeschenke füllen nun schon unsere Koffer und in einer Woche werden wir dann schon wieder in Sambia sein.
Da heißt es schon wieder Abschied nehmen, das wird nach all den Jahren nicht leichter...und zurück bleiben schöne Erinnerungen, aber auch das Gefühl nicht genug Zeit gehabt zu haben für Leute, die uns wichtig sind.

Dienstag, 26. November 2019

Erlebnisse

Jetzt sind wir schon fast wieder am Ende unseres Aufenthaltes in Deutschland und haben schon sehr vieles erlebt in den letzten Monaten.
Wir waren viel unterwegs und haben viele Freunde und Bekannte besucht. Außerdem hatten wir immer wieder die Möglichkeit auch einfach bei unseren Familien vorbeizuschauen und Zeit mit ihnen zu verbringen.
Simea und Mika haben jetzt auch mal die Möglichkeit all ihre Cousins und Cousinen kennenzulernen. Einen hat Simea ganz besonders in ihr Herz geschlossen.  
 

Einen aufregenden Ausflug haben wir in einen Wildpark gemacht um freilebende Wisent zu beobachten, was ganz besonders Mika Spaß gemacht hat und er endlich mal die Möglichkeit hatte sein Fernglas auszuprobieren.

 
Schön ist auch zu erleben, dass wir immer wieder auf Leute treffen dir für uns beten und für unsere Arbeit spenden. Das ist genial und macht und sehr viel Freude, dass wir so unterstützt werden!

Auf ein Erlebnis warten wir aber alle noch bevor wir wieder zurück nach Sambia gehen. Wir wollen Schnee sehen und erleben. Mal sehen ob das noch klappt?

Donnerstag, 26. September 2019

Reisedienst

Unser Reisedienst hat jetzt so richtig begonnen und vor allem Samuel ist sehr viel unterwegs. An den Wochenenden versuchen wir als ganze Familie miteinander Gemeinden zu besuchen, um dort von unserer Arbeit in Sambia zu berichten.

 
Der Start für unseren Reisedienst war das Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission. Dort hatten wir einen Auftritt und auch einen "Sambia Stand" in der Mittagpause. Es war ein sehr schöner Tag, obwohl das Wetter nicht so afrikanisch war.

 
 
Zum Reisedienst gehört natürlich automatisch, dass wir in Deutschland sind. Da sind wir dann auch viel privat unterwegs, um leckere Sachen zu kaufen, Essen zu gehen, Ausflüge zu machen oder die Familie und Freunde zu besuchen.
Wir haben schon auf einer Burg übernachtet, waren in einem großen Erlebnisbad, sind in der Ostsee geschwommen und haben viele schöne gemeinsame Stunden mit unseren Familien verbracht!

Montag, 15. Juli 2019

Wir sind in Deutschland

Es ist jetzt schon knapp zwei Wochen her, dass wir in Deutschland gelandet sind. Unser Abschied aus Sambia war nicht so leicht, da wir ja nicht mehr nach Ndola zurückkehren werden. Somit war es nicht nur ein Abschied für ein paar Monate, sondern auch ein Abschied von einem Zuhause, das wir die letzten 7 Jahre hatten.
In Deutschland angekommen sind wir aber richtig beschenkt worden mit einer ganz tollen Wohnung, in der wir uns schon jetzt nach ganz kurzer Zeit fast schon wie "Zuhause" fühlen.
Natürlich ist es auch schön Freunde und vor allem Familie zu sehen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Außerdem gibt es auch viel (Neues) zu entdecken und zu erleben, insbesondere für Mika und Simea.

Montag, 17. Juni 2019

Heimataufenthalt

Früher hieß es Heimaturlaub, wobei der Aufenthalt in Deutschland eigentlich nicht viel mit Urlaub zu tun hat. Vielmehr geht es darum, alle paar Jahre (meistens alle vier Jahre) für eine Weile nach Deutschland zu kommen, um Familie, Freunde und Gemeinde zu sehen und zu treffen. Außerdem Zeit zu haben Spender und Gemeinden zu besuchen und von der Arbeit zu berichten. Je nachdem auch neue Spender zu gewinnen, um den Missionar und seine Arbeit zu unterstützen. Ein großer Vorteil immer wieder für eine Weile in Deutschland zu sein, ist auch, den Kontakt und die Zugehörigkeit zu Deutschland nicht zu verlieren, insbesondere für die Kinder.


Allerdings ist das für die Kinder nicht immer einfach. Mit Deutschland verbinden sie oft nur das Land in dem Oma und Opa wohnen. Mika wurde kürzlich gefragt, ob er sich schon freue, dass er bald "heim nach Deutschland" dürfe. Mika bekam ganz große Augen und meinte: "Mama, daheim ist doch hier in Ndola." Ein anderes Beispiel für dieses Aufwachsen zwischen zwei Kulturen/Ländern war Mikas Feststellung: " Mein Heimatland ("my motherland") ist Deutschland, aber mein zu Hause ("my home") ist hier in Ndola."
Für uns als Eltern gilt es sich da auch immer bewusst zu machen, dass wir auf Erinnerungen zurückgreifen können, wenn wir nach Deutschland gehen. Unsere Kinder aber nicht. Und "alle" in Deutschland kennen unsere Kinder, für unsere Kinder sind die allermeisten unserer Bekannten und Freunde aber "Fremde".
In weniger als zwei Wochen geht es los und so sind wir gerade am Kisten packen, beschäftigen uns gedanklich mit Deutschland und nehmen gleichzeitig hier Abschied. Und...was bedeutet Heimat??

Freitag, 26. April 2019

Besondere Gäste

 Gäste sind in unserem Haus ja nichts außergewöhnliches. Dieses Mal können wir euch von besonderen Gästen erzählen: Oma, Opa und Ginny.
Nein, Ginny ist nicht unsere Nichte, Tante oder Verwandte. Ginny ist das "Schulmeerschweinchen" in Mikas Klasse. Normalerweise wohnt es bei Mikas Lehrerin, wenn die Schule geschlossen hat. Dieses Mal aber suchte Ginny einen Ferienplatz für fünf Tage. Ein stolzer Mika bekam in der letzten Woche von seiner Lehrerin eine Einweisung wie er das Meerschweinchen versorgen sollte. Am letzten Schultag vor den Ferien brachte Mika Ginny dann mit nach Hause. Neben Füttern gehörten natürlich auch Streicheleinheiten zu Ginnys Pflege:-) Wirklich gut gemacht Mika! Oder wie seine Lehrerin sagte, als sie Ginny wieder abholte: "Mika, you are a hero!" Und nach den fünf Tagen mussten vor allem unsere Kinder Ginny wieder schweren Herzens abgeben.
Aber genug über Ginny. Ein noch viel außergewöhnlicherer Besuch sind Oma und Opa! Sie kamen schon vor Ostern angereist und wir alle genießen die Zeit miteinander. Oma liest Stundenlang Bücher vor und Opa ist Mika's Schachlehrer geworden.
Wir alle genießen die Zeit mit unseren besonderen Gästen sehr! Wie schön, dass es heutzutage möglich ist, so einfach und schnell mit dem Flugzeug zu fliegen und sich gegenseitig zu besuchen.

Montag, 18. März 2019

"Super-Freunde"

Mika genießt es sehr, dass sein Freund Noah jetzt auch in Ndola wohnt. Anstatt sich wie bisher nur etwa zweimal im Jahr zu sehen, ist es jetzt möglich einfach am Nachmittag miteinander zu spielen oder mal etwas gemeinsam zu unternehmen. Letztes Wochenende waren wir hier in Ndola zusammen auf einer Motocross Rallye.

 

Jeden Donnerstag treffen sich alle Missionare, die in Ndola wohnen, zum Beten. Für die Missionarskinder ist das immer ein Highlight, denn dann haben sie zwei Stunden Zeit um miteinander zu spielen. Das macht allen viel Spaß und oft haben sie richtig gute Spielideen. Wie gut, dass es "citenge" gibt, der afrikanische Stoff wird zu Höhlen und Superheldenkostümen. Das Gebetstreffen ist dann manchmal nicht sehr ruhig und besinnlich:-) Und bei allem Spaß gibt es dann doch auch Streit und Tränen. Aber das gehört dazu, wenn man Freunde hat und viel Zeit miteinander verbringt!

Spannend wird es für uns alle nächstes Jahr, wenn wir nach Lusaka ziehen. Denn dann heißt es: neue Freunde finden! Und das braucht Zeit und neue Energie und vor allem Gottes Hilfe!

Donnerstag, 21. Februar 2019

Besucher

Die letzten Wochen hatten wir des Öfteren Besuch bei uns. Wir haben ja ein kleines Gästehaus, in dem man übernachten kann. Wir freuen uns immer, wenn wir Gäste haben. Besonders auch Mika und Simea freuen sich über die Abwechslung, auch wenn es meistens nur für kürzere Zeit ist.
 
 
Oft wenn wir Besucher aus Deutschland haben, fahren wir mit ihnen auch ins Nsobe Camp. Das ist ein kleiner privater Nationalpark eine gute Stunde von uns entfernt. Dort kann man Zebras, Antilopen, Warzenschweine und wenn man Glück hat auch Giraffen sehen. Das macht uns als Familie sehr viel Spaß und ist für Besucher immer ein großes Abenteuer.
 Das macht aber natürlich auch müde. Besonders Simea sagt immer mal wieder in letzter Zeit wenn wir viel unterwegs waren: "heim gehen". So schön es ist Besucher zu haben, so schön ist es aber auch wenn man daheim ganz für sich als Familie ist!

Samstag, 15. Dezember 2018

Christmas Holiday

Aus unserer Anfangszeit hier in Sambia hat sich die Tradition ergeben vor Weihnachten Urlaub in Lusaka zu machen. Damals gab es eigentlich nur dort die Möglichkeit zum Weihnachtseinkauf, ins Café zu gehen oder eine Kugel Eis zu genießen. So sind wir auch dieses Jahren wieder nach Lusaka gefahren, um dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Inzwischen gibt es dort noch mehr Restaurants, zwei "Indoor" Spielplätze, viele Kaufläden ....
 
Wir mussten jedoch dieses Jahr feststellen, dass wir mittlerweile ganz schön verwöhnt sind, denn es gibt zunehmend mehr Läden und Restaurants in Ndola. Und so "braucht" es diesen Urlaub gar nicht mehr, zumindest nicht um einzukaufen und Essen zu gehen! Aber für die Kinder waren die beiden Spielplätze ein Fest!!
 
 
 
Auf dem Rückweg von Lusaka haben wir noch auf einer Farm angehalten und dort ein paar Stunden auf dem Spielplatz und mit den vielen Tieren verbracht!
 
 
 
Aber trotz Urlaub und fortfahren, ist es immer wieder schön heim zu kommen. Und dort lässt es sich auch gut aushalten, besonders da es ja auch bald Weihnachten ist und alles schön geschmückt ist!

Freitag, 16. November 2018

Summer time

Es ist warm geworden bei uns hier in Sambia, sehr warm. November ist normalerweise der heißeste Monat im Jahr. Das ist auch der Monat indem es anfängt zu regnen
 
Vor zwei Wochen gab es dann tatsächlich den ersten Regen seit April. Wegen der großen Hitze und dem kurzen heftigen Regenschauer, gab es solch einen Kältesturz, dass es Eis regnete. Das war ein Abenteuer!
 

Seitdem hat es aber nicht mehr geregnet und es wird gefühlt jeden Tag heißer. Nicht nur die Menschen sondern auch die Natur sehnt sich nach Regen. Wir sind gespannt wann die Regenzeit anfängt und die Bauern ihre Maisfelder bestellen können.

Freitag, 5. Oktober 2018

Geniales Wachstum

Vor genau 20 Jahren haben die Missionare zusammen mit unserem sambische Kirchenverband eine Evangelisation gemacht in Chirundu, der Grenzstadt nach Simbabwe. Damals hatten sich eine Handvoll Leute für Jesus entschieden und eine Gemeinde gegründet.
Mittlerweile ist aus der kleinen Gruppe von Christen eine große Gemeinde geworden. Diese Gemeinde hat mich echt fasziniert, als wir vor zwei Wochen dort waren um sie zu besuchen. Sie hat einen Pastor, dem sie ein großes Pastorenhaus gebaut hat. Alles selbst finanziert!

 
Über 200 Leute kommen sonntags in den Gottesdienst um Gottes Wort zu hören.
Geniales Wachstum sehen wir auch bei unseren Kindern. Unser Großer hat letzte Woche seinen sechsten Geburtstag gefeiert! Es ist echt toll wie er so vieles selbstständig macht, zum Beispiel sich jeden Morgen für die Schule richten-Schuluniform!-damit wir dann pünktlich um 6.55 Uhr lossausen können. Mika bringt inzwischen fast täglich Bücher mit nach Hause zum Lesen üben. Ja, ganz schön groß, unser Kleiner!
Und für Simea ist er ein toller großer Bruder, der absolut nachahmenswert ist. Da wird natürlich jeder Quatsch mitgemachtJ
Auch bei Simea beobachten wir erstaunt wie sie jeden Tag neues lernt! Einfach genial wie viel so ein kleines Menschchen in den ersten Lebensjahren lernt!

Dienstag, 4. September 2018

Reisen

Die letzten zwei Wochen waren wir einiges unterwegs. Zuerst waren wir als Familie mit liebem Besuch aus Deutschland im Lower Zambezi Nationalpark. Das war ein großes Abenteuer für uns alle und hat uns sehr viel Spaß gemacht. Insbesondere Mika war begeistert von all den Tieren, die zu sehen waren. Ein ganz besonderes Highlight war ein Leopard, der gerade seine Beute verspeiste und ein Rudel Löwen, das gerade dabei war Büffel einzukreisen.
 
Unheimlich war es nur, als der Safari Guide sehr nahe an Elefanten ran fuhr und wir aus nächster Nähe sehen konnten wie groß sie sind. Da hatten wir doch ein bisschen Angst, denn wenn wir das in Nabwalya tun würden, würden die Elefanten definitiv angreifen!

Apropos Nabwalya: Das war die zweite Reise letzte Woche. Und diese Reise war lang nicht so schön.
Unser Haus, das wir in Nabwalya gebaut hatten, ist vor ein paar Wochen abgebrannt. Das Haus hatte ein Grass Dach und bei jedem Buschbrand war die Gefahr, dass das Dach Feuer fängt. Manches Mal hatten wir schon gekämpft, dass das Feuer unserem Haus nicht zu nahe kam. Jetzt ist es leider passiert und von unserem Haus sind nur noch die Mauern stehen geblieben.
Schade, aber alles hat irgendwann ein Ende und gut ist, dass niemand verletzt wurde!
Trotz der traurigen Nachricht, war es echt wieder schön die Gemeinde und die Pastorenfamilie zu treffen. Es geht allen gut und die Arbeit wächst, Gott ist gut!