Samstag, 15. Dezember 2018

Christmas Holiday

Aus unserer Anfangszeit hier in Sambia hat sich die Tradition ergeben vor Weihnachten Urlaub in Lusaka zu machen. Damals gab es eigentlich nur dort die Möglichkeit zum Weihnachtseinkauf, ins Café zu gehen oder eine Kugel Eis zu genießen. So sind wir auch dieses Jahren wieder nach Lusaka gefahren, um dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Inzwischen gibt es dort noch mehr Restaurants, zwei "Indoor" Spielplätze, viele Kaufläden ....
 
Wir mussten jedoch dieses Jahr feststellen, dass wir mittlerweile ganz schön verwöhnt sind, denn es gibt zunehmend mehr Läden und Restaurants in Ndola. Und so "braucht" es diesen Urlaub gar nicht mehr, zumindest nicht um einzukaufen und Essen zu gehen! Aber für die Kinder waren die beiden Spielplätze ein Fest!!
 
 
 
Auf dem Rückweg von Lusaka haben wir noch auf einer Farm angehalten und dort ein paar Stunden auf dem Spielplatz und mit den vielen Tieren verbracht!
 
 
 
Aber trotz Urlaub und fortfahren, ist es immer wieder schön heim zu kommen. Und dort lässt es sich auch gut aushalten, besonders da es ja auch bald Weihnachten ist und alles schön geschmückt ist!

Freitag, 16. November 2018

Summer time

Es ist warm geworden bei uns hier in Sambia, sehr warm. November ist normalerweise der heißeste Monat im Jahr. Das ist auch der Monat indem es anfängt zu regnen
 
Vor zwei Wochen gab es dann tatsächlich den ersten Regen seit April. Wegen der großen Hitze und dem kurzen heftigen Regenschauer, gab es solch einen Kältesturz, dass es Eis regnete. Das war ein Abenteuer!
 

Seitdem hat es aber nicht mehr geregnet und es wird gefühlt jeden Tag heißer. Nicht nur die Menschen sondern auch die Natur sehnt sich nach Regen. Wir sind gespannt wann die Regenzeit anfängt und die Bauern ihre Maisfelder bestellen können.

Freitag, 5. Oktober 2018

Geniales Wachstum

Vor genau 20 Jahren haben die Missionare zusammen mit unserem sambische Kirchenverband eine Evangelisation gemacht in Chirundu, der Grenzstadt nach Simbabwe. Damals hatten sich eine Handvoll Leute für Jesus entschieden und eine Gemeinde gegründet.
Mittlerweile ist aus der kleinen Gruppe von Christen eine große Gemeinde geworden. Diese Gemeinde hat mich echt fasziniert, als wir vor zwei Wochen dort waren um sie zu besuchen. Sie hat einen Pastor, dem sie ein großes Pastorenhaus gebaut hat. Alles selbst finanziert!

 
Über 200 Leute kommen sonntags in den Gottesdienst um Gottes Wort zu hören.
Geniales Wachstum sehen wir auch bei unseren Kindern. Unser Großer hat letzte Woche seinen sechsten Geburtstag gefeiert! Es ist echt toll wie er so vieles selbstständig macht, zum Beispiel sich jeden Morgen für die Schule richten-Schuluniform!-damit wir dann pünktlich um 6.55 Uhr lossausen können. Mika bringt inzwischen fast täglich Bücher mit nach Hause zum Lesen üben. Ja, ganz schön groß, unser Kleiner!
Und für Simea ist er ein toller großer Bruder, der absolut nachahmenswert ist. Da wird natürlich jeder Quatsch mitgemachtJ
Auch bei Simea beobachten wir erstaunt wie sie jeden Tag neues lernt! Einfach genial wie viel so ein kleines Menschchen in den ersten Lebensjahren lernt!

Dienstag, 4. September 2018

Reisen

Die letzten zwei Wochen waren wir einiges unterwegs. Zuerst waren wir als Familie mit liebem Besuch aus Deutschland im Lower Zambezi Nationalpark. Das war ein großes Abenteuer für uns alle und hat uns sehr viel Spaß gemacht. Insbesondere Mika war begeistert von all den Tieren, die zu sehen waren. Ein ganz besonderes Highlight war ein Leopard, der gerade seine Beute verspeiste und ein Rudel Löwen, das gerade dabei war Büffel einzukreisen.
 
Unheimlich war es nur, als der Safari Guide sehr nahe an Elefanten ran fuhr und wir aus nächster Nähe sehen konnten wie groß sie sind. Da hatten wir doch ein bisschen Angst, denn wenn wir das in Nabwalya tun würden, würden die Elefanten definitiv angreifen!

Apropos Nabwalya: Das war die zweite Reise letzte Woche. Und diese Reise war lang nicht so schön.
Unser Haus, das wir in Nabwalya gebaut hatten, ist vor ein paar Wochen abgebrannt. Das Haus hatte ein Grass Dach und bei jedem Buschbrand war die Gefahr, dass das Dach Feuer fängt. Manches Mal hatten wir schon gekämpft, dass das Feuer unserem Haus nicht zu nahe kam. Jetzt ist es leider passiert und von unserem Haus sind nur noch die Mauern stehen geblieben.
Schade, aber alles hat irgendwann ein Ende und gut ist, dass niemand verletzt wurde!
Trotz der traurigen Nachricht, war es echt wieder schön die Gemeinde und die Pastorenfamilie zu treffen. Es geht allen gut und die Arbeit wächst, Gott ist gut!

Montag, 23. Juli 2018

Kind and helpful award

Kaum zu glauben aber Mika hat schon sein erstes Schuljahr hinter sich. Und zum Abschluss gab es dann außer dem Zeugnis Auszeichnungen (Awards) für besondere Leistungen im vergangenen Schuljahr.
Mika hat sogar zwei bekommen: Kind and helpful (freundlich und hilfsbereit) und Sport!
 
Das hat uns als Eltern sehr gefreut und stolz gemacht, zudem Mika der Einzige in der Klasse war, der zwei Auszeichnungen bekommen hat! Natürlich war auch Mika sehr stolz und freut sich schon jetzt darauf wenn die Ferien vorbei sind und er dann in die nächste Klasse kommt!
Ein "kind and helpful Award". Die Frage die mir durch den Kopf ging: Wie ist das mit mir? Würde auch ich so eine Auszeichnung bekommen für mein letztes Jahr?

Mittwoch, 27. Juni 2018

Weltmeisterschaft

Auch bei uns hier in Sambia ist das Fußball Fieber ausgebrochen. Der südafrikanische Fernsehsender "GoTV" überträgt jedes Spiel live. Zum Start der Weltmeisterschaft hatten sie ein besonderes Angebot:
Für umgerechnet etwa 18 Euro bekommt man einen Monat jedes Spiel übertragen plus eine neue Antenne und einen neuen Decoder. Natürlich konnte Samuel dem Angebot nicht widerstehen und  hat uns kurz vor dem ersten Spiel das Set gekauft. Zu unserem Erstaunen stellten wir fest, dass aber doch nicht jeden Kanal freigeschaltet war und somit nicht jedes Spiel übertragen bzw. angeschaut werden konnte.
Als Samuel dann nachfragte wie das denn sei, dass in dem Angebot doch steht, dass jedes Spiel übertragen wird, war die Antwort: Es tut uns sehr leid, aber die Firma, die die Prospekte mit den Angeboten druckte, hat einen Fehler gemacht und zu viele Kanäle abgedruckt. Wenn wir wirklich alle Spiele schauen wollen dann müssen wir nochmal etwa 10 Euro draufzahlen!
Naja, was solls, das haben wir dann auch gemacht, nicht dass zufällig das Deutschlandspiel ausgerechnet auf dem Kanal kommt, den wir nicht empfangen können!
Somit können wir jetzt jedes Spiel anschauen und besonders Mika ist hellauf begeistert, ganz besonders wenn Deutschland gewinnt!

Dienstag, 22. Mai 2018

Männerzeit in Nabwalya

Anke war kurzfristig aus familiären Gründen mit Simea nach Deutschland geflogen. Das bedeutete eine Woche lang Männerzeit für Mika und Samuel. Wir hatten schon vor einer ganzen Weile geplant nach Nabwalya zu fahren und so mussten die zwei Männer dieses Mal diesen Trip alleine machen. Die Möglichkeit für einen richtigen Männerausflug. 
 
Das war eine tolle Zeit, auch wenn es schön gewesen wäre Anke und Simea dabei zu haben!!
Trotzdem war es spannend nur als Männer unterwegs zu sein und Samuel und Mika hatten ihren Spaß. Für Mika war es schon lange her, dass er in Nabwalya gewesen war und an vieles konnte er sich nicht mehr erinnern. Aber eines war in seinem Gedächtnis. Sein Freund BaMoses. Er ist ein behinderter Junge den Mika einfach in sein Herz geschlossen hat. Die Wiedersehensfreude war groß auf beiden Seiten!

Mika wollte unbedingt Elefanten sehen und tatsächlich sind wir unterwegs auch welchen begegnet! Außerdem war Mika natürlich sehr damit beschäftigt mit all den Kindern in Nabwalya zu spielen. Die Sprache war zweitrangig, irgendwie haben sie sich verstanden!

Bevor wir dann wieder den Rückweg angetreten haben, fuhren wir noch in den "Busch", um für die Pastorenfamilie eine Anhängerladung voll Feuerholz zu holen.
Samuel und Mika kamen ganz müde und k.o. wieder daheim an, doch die Männerzeit hat sich definitiv gelohnt!

Samstag, 7. April 2018

Wachsen

 Kaum zu glauben, aber Simea ist schon ein Jahr alt geworden! Dabei kommt es uns vor als wäre sie gerade erst geboren. Aber so schnell vergeht die Zeit. Wir staunen wie schnell und groß Simea schon gewachsen ist.

 
Auch ihr großer Bruder ist mächtig stolz auf seine Schwester und freut sich drauf, wenn sie noch ein bisschen mehr wächst und größer ist, sodass er dann besser mit ihr spielen kann.


 

Auch in unserem Garten ist in den letzten Wochen einiges gewachsen. Es war die beste Zeit des Jahres für die Pflanzen, denn in der Regenzeit gibt es viel Wasser und Sonne zur gleichen Zeit. Da kann man manchmal fast zuschauen wie die Bäume im Garten größer werden. So auch unser Orangenbaum. Als wir nach Ndola in unser jetziges Haus zogen, war es ein ganz neu gepflanztes Bäumchen. Mittlerweile ist es ganz schön groß geworden und hat dieses Jahr zum ersten Mal so richtig viele zuckersüße Orangen.

Donnerstag, 1. März 2018

Unterwegs...

...sind wir hier sehr oft. Besonders Samuel ist immer wieder auf langen Strecken unterwegs, wenn er Gemeinden besucht oder in die Hauptstadt Lusaka fährt, um dort verschiedene Behördengänge zu erledigen.
Aber auch Anke ist jeden Tag etliche Kilometer in Ndola unterwegs, um Mika in die Schule zu bringen.
Wer in Sambia unterwegs ist, kann auch viel interessantes sehen und erleben. So kann es vorkommen, dass in der Regenzeit eine Straße überschwemmt ist. Außerdem braucht es immer wieder viel Schutz und Bewahrung. Erst vor ein paar Tagen hatte Anke einen kleinen Unfall, weil jemand ihr hinten drauf gefahren ist. Sie hatte bei einem Stoppschild gestoppt, und das machen nur wenige so.... 
Außer mit dem Auto sind wir mit unserem "Bollerwagen" im Garten unterwegs, sehr zum Vergnügen von Simea und Mika!

Montag, 29. Januar 2018

Regenzeit

Zur Zeit haben wir hier in Sambia ja gerade Regenzeit. Das heißt zwischen November und März gibt es viele Gewitter mit oft sehr heftigem Regen. Nichtsdestotrotz ist es aber die warme Zeit des Jahres. Somit kann es auch immer wieder recht warm und vor allem schwül werden.  
 
 
Leider hat der Regen dieses Jahr zwar sehr gut angefangen, aber die letzten Wochen hat es nur sehr wenig geregnet. Zu wenig, wenn wir auf die Maisfelder der Leute hier schauen. Für uns jedoch war es schön, dass wir mit unserem Besuch aus Deutschland über Neujahr ein paar Tage fortgehen konnten und sehr viel Sonne und so gut wie keinen Regen hatten!
 

Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, hatten wir sehr viel Spaß und haben eine richtig schöne Safari Tour in Botswana gehabt!
Des einen Freud, des anderen Leid. So sehr wir die Sonne geliebt haben und uns gefreut haben, dass es nicht regnet, so sehr brauchen aber die vielen Kleinbauern hier in Sambia den Regen aber dringend, denn ohne Regen gibt es keine gute Maisernte und das bedeutet nicht genug zu Essen für die Familie!
Umso mehr freuen wir uns deshalb jetzt, dass es wieder angefangen hat, mehr zu regnen und hoffen und beten, dass der Mais gut wächst.

Freitag, 22. Dezember 2017

Weihnachtsstimmung

In Sambia ist zur Zeit, im Gegensatz zu Deutschland, die heiße Jahreszeit. Vieles was man mit einer deutschen Weihnachtsstimmung verbindet, passt hier nicht wirklich.
Kaltes Wetter? Von wegen wir haben hier zwischen 25 und 35 Grad, je nach dem wie sehr der Regen uns Abkühlung bringt.
Vielleicht sogar Schnee? Nein, weiße Weihnachten werden wir sicher nicht haben, aber vielleicht einen richtig schönen tropischen Weihnachtsregen? Die Regengüsse können hier innerhalb kürzester Zeit riesige Wassermengen bringen.
Ein Kaminfeuer und Kerzen? Kaminfeuer wäre denkbar würde aber dafür sorgen, dass man es vor Wärme nicht mehr aushält. Kerzen machen nur Sinn wenn sie sehr dick sind, weil sie sonst manchmal einfach durch die Wärme weich werden und sich langsam verbiegen!
Weihnachtsmarkt? Weihnachtsmärkte und generell traditionellen Weihnachtsschmuck gibt es nicht. In den großen Einkaufszentren wird richtig kitschig und überladen geschmückt. In Ndola in einem Einkaufszentrum gibt es sogar einen tanzenden, singenden Weihnachtsmann (keinen echten;-)). An oder in Häusern sieht man so gut wie keinen Schmuck.

Tannenbaum? Tannenbäume wachsen hier nicht. Man könnte theoretisch eine Kiefer haben, die gibt es hier. Mika hat vor ein paar Tagen einfach eine  eigene "Tanne" gefällt und geschmückt. Einen großen Ast von unserem Zitronenbaum! Unser Tannenbaum wird definitiv nicht abbrennen!
 
Weihnachtsgrippe? Kennt man hier nicht. Auch unsere Grippe ist eher nicht so sehr traditionell deutsch. Eine Playmobil Krippe, die jeden Morgen ein Stück wächst, denn sie ist in Mika`s Adventskalender.
Weihnachtsstimmung? Ihr werdet euch Wundern, aber über die Jahre verbinden wir all das mit Weihnachten: ein herrlicher tropischer Regen, Weihnachtsgewitter, Stromausfall, da werden dann auch Kerzen angezündet und warmer Tee getrunken. Andererseits sind für uns Traditionen wie Adventskalender, Adventskranz wichtig geworden, denn sie bereiten unsere Herzen an das eigentlich wichtige an Weihnachten vor: Jesus ist gekommen, Gottes Liebe ist in ihm sichtbar geworden, Gott schickt seinen Sohn um uns zu erlösen-das ist Grund ewiger Freude!

Dienstag, 21. November 2017

Langweiliger Alltag...

...kennen wir nicht!
Jeder Tag ist neu überraschend. Immer wieder gibt es Dinge und Situationen, die nicht geplant sind, wo Dinge nicht klappen oder auf einmal passieren und unsere sofortige Aufmerksamkeit brauchen. Somit wird es auch nie langweilig bei uns!
Langsam fängt hier die Regenzeit an, da gibt es immer mal wieder einen Regenschauer bzw. ein Gewitter. Da ist es morgens schon ungewiss wie das sich das Wetter entwickelt. Nachdem es Monate  Sonnenschein und kein Wölckchen hatte, weiß man morgens bei schönstem Sonnenschein nicht, ob es innerhalb von Stunden anfängt zu gewittern oder ob wir nicht wissen wohin wir uns vor der Hitze retten sollen. Oder es sieht aus als ob ein richtiger Sturm aufzieht und man freut sich auf Abkühlung, aber da werden die Regenwolken weggetragen. Oder man bzw. frau hängt die Wäsche raus, sieht nicht nach Regen aus und man wird ruckzuck von einem Regenguss überrascht.
Langweiliger Alltag sieht also anders aus...und da spielt das Wetter nur den kleinsten Teil;-)
 
Bei der Hitze ist es schön, dass wir immer wieder mal in ein schwimmen gehen können. Auch wenn es in Sambia kein öffentliches Schwimmbad gibt, so haben doch viele Privathäuser oder aber Lodges einen Swimming Pool. Das hilft manchmal abzukühlen und den Alltag, wenn er dann doch mal langweilig wird "aufzufrischen".

 
Mika und Simea machen sich keine Gedanken über den Alltag, sie nehmen es einfach wie es kommt!! Sie sorgen sich nicht um morgen...und daran können sich Mama und Papa ein Beispiel nehmen!

Freitag, 6. Oktober 2017

Der Ernst des Lebens

Mika ist in die Schule gekommen! Auch wenn es hier in Sambia eigentlich noch Vorschule ist, kann man es fast mit der ersten "deutschen" Klasse vergleichen. Für Mika ist es auf jedenfall Schule!
 
Jetzt können wir morgens nicht mehr einfach wann wir wollen in den Kindergarten gehen, sondern müssen zu einer bestimmten Uhrzeit in der Schule sein. Sehr wichtig ist die Schuluniform auf die Mika sehr stolz ist. Der Ernst des Lebens hat somit begonnen, auch wenn wir wissen, dass noch nicht alles so "ernst" zu nehmen ist und außerdem so manches was im Leben noch so kommt weit ernster zu nehmen ist als Schule!
Für Simea sieht die Welt jedoch ganz anders aus. Sie ist so unkompliziert und macht sich keine Gedanken um die Ernsthaftigkeit des Lebens.
Manchmal wünschen wir uns, so einfach alles anzunehmen, was und wie es kommt. Schön zu wissen, dass Gott der Herr dieser Welt und somit unseres Lebens ist, deshalb kann es noch so ernst sein, Gott hält uns!